Umgebungsführer Heraklion

Mitten im Herzen der Stadt gelegen, ist das Olive Green Hotel der perfekte Ausgangspunkt zur Besichtigung der pulsierenden und faszinierenden Hauptstadt Kretas.

Archäologisches Museum von Heraklion

Das Archäologische Museum von Heraklion ist eines der wichtigsten und bedeutendsten Museen Griechenlands. Das Museum wurde zwischen 1937 und 1940 erbaut und verfügt über 20 Ausstellungsräumen mit Funden, die ausschließlich aus Kreta stammen. Die Sammlungen kommen meistens aus Mittel- und Ostkreta und decken eine Spanne von 5.500 Jahren ab. Die Exponate werden nach der chronologischen Entwicklung der minoischen Zivilisation präsentiert. Es befindet sich im Zentrum der Stadt und ist nur 100 m vom Hotel entfernt.
Informationen unter: (0030) 2810 279000

Historisches Museum Kreta

Das Museum wurde 1953 von der Society of Cretan Historical Studies gegründet. Es ist in einem dreistöckigen neoklassizistischen Gebäude untergebracht, das im Besitz der Familie Kalokairinos ist und ein wichtiges Element der kretischen Geschichte und Tradition darstellt. Es beherbergt 12 Räume, die die Entwicklung der kretischen Zivilisation illustrieren, von der christlichen Zeit bis zum 20. Jahrhundert. Seine Sammlungen umfassen Bilder, historische Erbstücke, Bücher, Karten, kretische Kostüme und viele andere Exponate, die die Vergangenheit Kretas wiederaufleben lassen.
Informationen unter: (0030) 283219, 288708

Naturhistorisches Museum von Kreta

Im Naturhistorischen Museum von Kreta werden die Besucher mit der Flora und Fauna Kretas und des griechischen Festlandes vertraut gemacht. Ein Schwerpunkt des Museums ist es, den Besuchern die Beziehung zwischen antiken Zivilisationen und natürlicher Umgebungen zu vermitteln. Anders formuliert ist es ein Hauptbestreben, die beeindruckende Vergangenheit und Zukunft Kretas und des Mittelmeerraumes durch Fossilien, Felsen und Mineralien zu erforschen.
Informationen unter: (0030) 2810 324366, 282740

Museum der bildenden Künste

Das Museum für Bildende Kunst von Heraklion (METH) wurde im Jahr 2000 von K. Schizakis gegründet und dient als Treffpunkt für Künstler und Kunstliebhaber. Es ist ein Ort der intellektuellen Entwicklung, Bildung und Unterhaltung. Das Museum beherbergt wichtige Kunst- und Kulturveranstaltungen.
Informationen unter: (0030) 2810 226683

Die Festung Koules

Das Venedig des Ostens, wie es während der venezianischen Herrschaft beschrieben wurde, brüstet sich mit der Festung Koules als Markenzeichen der mittelalterlichen Stadt Heraklion. Diese wurde zwischen 1523-1540 erbaut und bietet eine spektakuläre Aussicht auf das Kretische Meer. Gleichzeitig hält sie schützend Wache über die Stadt Heraklion.

Grab von N. Kazantzakis

Auf der südlichen Seite der venezianischen Stadtmauer, an der Martinengo-Bastion, befindet sich das schlichte Grab des beliebtesten kretischen Schriftstellers. Sein hölzernes Kreuz trägt sein berühmtes Zitat: „Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.“ Mit Blick auf die gesamte Stadt Heraklion, macht dieses Wahrzeichen klar, dass keine Hommage jemals genug für diesen großen Mann sein wird.

Der Palast von König Minos in Knossos

Knossos gilt als die Perle der minoischen Kultur und ist als solche nicht nur ein heiliges Kulturerbe Griechenlands, sondern auch ein weltberühmtes Denkmal. Es liegt 5 km südöstlich von Heraklion. Diese archäologische Stätte, deren Fläche 22.000 m² beträgt, wird jährlich von Tausenden von Touristen und Einheimischen besucht.
Informationen unter: (0030) 2810 231940, 2810226470

St. Markus Basilika

Die St. Markus Basilika befindet sich auch auf dem Venizelou Platz und wird heutzutage als Hörsaal, Ausstellungszentrum, sowie andere kulturelle Veranstaltungen benutzt. Sie beherbergt auch die städtische Bibliothek. Von den Venezianern im Jahre 1239 erbaut, nahmen die Herzöge an den Gottesdiensten teil und wurden dort auch begraben. Vom Eingang der Kirche aus verkündigte der öffentliche Herold des Herzogs die neuen Gesetze an die Bewohner.

Venezianische Mauern

Die venezianischen Mauern symbolisieren das beeindruckendste Projekt der venezianischen Herrschaft. Sie wurden erstmals im 15. Jahrhundert gebaut, während Erweiterungen und Verbesserungen im 16. und 17. Jahrhundert durchgeführt wurden. Der Hauptarchitekt war einer der berühmtesten Militär-Ingenieure des 16. Jahrhunderts, Michele San Michele von Verona. Die Umfassungswand hat eine Länge von 3 km verstärkt mit drei Wällen, die noch gepflegt werden. Sie hat vier Tore: das Pier Tor am Hafen, das Tor des Lazaretto, das Tor des Pantokrators oder Panigra heute bekannt als das Tor von Chania, und das vierte Tor auf der südlichen Seite, genannt das Jesus Tor oder auch das neue Tor. Weiter der Umfassungswand folgend erreichen wir die nie eingenommene Bastion von Martinego, den höchsten Punkt auf einem Gipfel, wo die Mauern in ein Dreieck auf der Halbinsel zusammenlaufen. Hier liegt das Grab von Nikos Kazantzakis (1883-1957), von wo aus man einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt genießen kann.

St. Minas Kathedrale

St. Minas ist die Metropolitankirche auf dem Agia Ekaterini Platz. Erbaut in den Jahren 1862-1895, ist dies eine der beeindruckendsten Kirchen in Bezug auf Größe und Lage. Sie wurde in der Form eines Kreuzes mit einer Kuppel und vier äquidistanten Säulen erbaut. Auf der westlichen Ecke der Metropolitankirche befindet sich die kleinere, ältere Kirche von Agios Minas, die Holzschnitzereien und Ikonen aus dem 18. Jahrhundert zieren. Es ist nicht bekannt, wann sie erbaut wurde.

Diese kleine Kirche diente seit 1735 als Metropolitankirche für eine beträchtliche Zeitspanne, bis sie durch das größere Gebäude vertrieben wurde. In der Nähe befindet sich das Erzbistum Kretas.

St. Titus Kirche

Geht man die 25. August Straße entlang, findet man auf der linken Seite einen Platz, wo die Kirche St. Titus steht. Diese Kirche wurde zu Ehren des Beschützers der Insel erbaut. Zunächst ein byzantinischer Tempel, erlitt diese Kirche während seiner vielen historischen Phasen erhebliche Schäden. Sie wurde renoviert und erheblich verändert durch die Venezianer im 16. Jahrhundert und wurde auch als Metropolitankirche von den Katholiken verwendet. Während der türkischen Herrschaft wurde sie in eine Moschee umgewandelt, genannt die "Vezir-Moschee", die im großen Erdbeben von 1856 zerstört wurde und im Jahre 1872 auf eigene Fundamenten wieder aufgebaut wurde.

Im Jahre 1926 wurde sie wieder zu einer orthodoxen Kirche, nachdem sie sich relativ gut gefangen und verändert hatte. Die Kombination einer Vielzahl von architektonischen Elementen ist leicht erkennbar und wird von ihrer facettenreichen Geschichte unterstützt. Der Schädel des Heiligen befindet sich nun in der Obhut der Kirche, nachdem er aus Venedig zurückgekehrt ist, wohin er ursprünglich während der Plünderungen Heraklions unter den Türken geschickt wurde.

Morozini-Brunnen

Diese befindet sich im Zentrum des Venizelou Platzes und wurde vom venezianischen Verwalter Francesco Morozini eingeweiht. Wasser kommt aus Ausgüssen in den Mündungen von vier Löwen, aus dem 14. Jahrhundert. Die Einrichtung der acht Tröge des Brunnens bestehen aus Reliefs aus Szenen der griechischen Mythologie, auf der die gigantische Statue des Poseidon seinen leider während der türkischen Herrschaft zerstörten Dreizack hält.

Der Brunnen war mit einem Aquädukt (auch von Morozini gebaut) verbunden, das so Wasser aus den Yuchta Hängen nach Heraklion transportierte.